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Schwarz-weiss Aufnahme des Hotels Rosa AlpinaDie Familie des Hotels Rosa Alpina in einer historischen Aufnahme in schwarz-weissHistorische Aufnahme in Sepia von SkifahrernSchwarz-weiss Aufnahme von Pferden der FamilieHistorische Aufnahme in Sepia von Skifahrern bei der Abfahrt

Zeitlos und
raffiniert

Rosa Alpina: Die Geschichte unseres Erfolges

Die Grundsteinlegung

1850 erfolgte die Grundsteinlegung des heutigen Rosa Alpina. Dank einer großzügigen Schenkung an die Kirche seitens einer wohlhabenden Familie wurde ein Widum erbaut.

Von Anfang an gehörte zum Widum ein kleiner Gastbetrieb mit einigen Zimmern für Gäste.

Damals zählte St. Kassian knapp 100 Einwohner, das Dorf setzte sich aus der Kirche, dem Widum, der Schule, dem Mesnerhaus und aus etwa 10 Bauernhöfen zusammen.

Während des Ersten Weltkrieges

Zwischen 1915 und 1918 spielte St. Kassian eine wichtige Rolle im Ersten Weltkrieg, da es das letzte Bataillon vor der Grenze war. Jeglicher Nachschub an Lebensmitteln und die k.u.k. Truppen mussten über St. Kassian passieren. In den Bergen des Valparola Passes lieferten sich die verfeindeten Truppen über Jahre einen grausamen Stellungskrieg. Das Pfarrhaus, der Gasthof ‘Alpenrose’, war in jenen Jahren ein wichtiger Treffpunkt für Soldaten, Offiziere und sonstige gesellschaftliche Ereignisse.

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Gasthof Alpenrose im Zuge der Italienisierung Südtirols durch das faschistische Regime in Italien in ‘Rosa Alpina’ umbenannt.

Während des Zweiten Weltkrieges

Die touristische Entwicklung im Tal wurde 1939 durch den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges jäh unterbrochen. Wegen der sogenannten "Option", einem bilateralen Abkommen zwischen Hitler und Mussolini, wanderten 1939 viele Südtiroler in deutschsprachige Gebiete ab. Die leerstehenden Höfe und Häuser wurden von der speziell dafür eingerichteten Institution, ‘Tre Venezie’ übernommen und wiederum verkauft.

In diesem Zusammenhang emigrierte die Familie Schifferegger in jenem Jahr nach Österreich und Mariangel Pizzinini pachtete den Gasthof samt Hof und Grundstücken von der staatlichen Institution ‘Tre Venezie’. Mariangel Pizzinini besaß bereits das Hotel Teresa in Pedratsches mit 30 Betten.

1940

Mariangel Pizzinini kaufte den Bauernhof und die Grundstücke des Rosa Alpina.

Die Fünfziger Jahre

Der Tourismus befand sich wiederum im Aufschwung, allerdings begrenzte sich die Sommersaison nur auf den Monat August und die Wintersaison auf Weihnachten und Ostern. Zu jener Zeit verband nur eine nicht asphaltierte Strasse St. Kassian mit der Außenwelt. Im Winter mussten die Gäste mit dem Pferdeschlitten von der Autobushaltstätte in Stern / La Villa abgeholt werden.

1952: im Gasthof Rosa Alpina wurde das erste Telefon installiert. Die Telefonnummer war 1.

1955: es begann der erste größere Umbau, das Haus wurde um 20 Betten erweitert und die Straße nach St. Kassian ausgebaut.

1956: Erich Kostner baute in Corvara den ersten Lift und somit war der Aufschwung in dieser Region als Skidestination nicht mehr zu bremsen.

1957: die Familie Pizzinini baute in St. Kassian den ersten Schlepplift mit einer Länge von ca. 150m. Im Rosa Alpina spielte erstmals Live-Musik für die Gäste.

1959: es kam ein weiterer Schlepplift (300m) hinzu. Das Gasthaus wurde bei einem größeren Umbau um weitere 20 Betten aufgestockt. Mariangel Pizzinini baute sein zweites Elektrizitätswerk und erweiterte damit die Stromkapazität von 12 KW auf 90 KW.

Die Sechziger Jahre

1961: wurde der Sessellift auf den Piz Sorega erbaut. Nun ging es für das Dorf und für Rosa Alpina Schlag auf Schlag.

1963: entstand im Haus das erste Sport- & Lebensmittelgeschäft von St. Kassian.

1966: im Rosa Alpina eröffnete das 200 Personen fassende Tanzlokal ‘Taverna’.

1968 übergab Engelbert Pizzinini seinem drittjüngsten Sohn Paolo das "Rosa Alpina". Im selben Jahr heiratete Paolo Ulrike Frontull aus La Villa. Gemeinsam hatten sie vier Kinder: Barbara, Marlene, Michael und Hugo.

Die Siebziger Jahre

1970:  nach einem weiteren Umbau wurde aus dem Gasthaus ein 3 Sterne Hotel.

1977: aus den ehemaligen Stallungen wurde das Apparthotel Rosa Alpina.

1979: im Gebäude des Rosa Alpina eröffnete das Postamt von St. Kassian.

Die Achziger Jahre

1980: Die Kapazität der beiden Elektrizitätswerke wurde auf 420 KW erweitert. Damit konnte ein Teil von St. Kassian fast das ganze Jahr hindurch ausreichend mit Strom versorgt werden.

1986: Die Taverne wurde erneuert, ein Speisesaal und eine Terrasse für das inzwischen 140 Betten umfassende Hotel dazugebaut. 

1988: Rosa Alpina wurde zu einem 4-Sterne Hotel.  

Die Neunziger Jahre

1991: Hotelhalle und 20 Zimmer wurden zum Luxus Standard ausgebaut.

1994: Norbert Niederkofler kam ins Rosa Alpina nachdem er internationale Arbeitserfahrungen bei renommierten Köchen gesammelt hatte. Nach kurzer Zeit eröffnete das Restaurant St. Hubertus. 

1996: wurde das Apparthotel mit dem Haupthaus verbunden, dessen Wohnungen wurden in Superior Zimmer und Suiten umgewandelt. Wenige Tische der Pizzeria wurden der Gourmetküche von Norbert Niederkofler gewidmet und dieser Teil wurde St. Hubertus genannt.

1999: eine der privaten Berghütten der Familie Pizzinini wurde renoviert.

Das neue Jahrtausend

2000: Rosa Alpina wurde bei Relais & Châteaux aufgenommen. Das Restaurant St. Hubertus wurde mit einem Michelin Stern ausgezeichnet.

2004: Rosa Alpina organisierte auf Initiative von Norbert Niederkofler den ersten Chef's Cup, ein informeller Wettstreit zwischen über 50 Michelin-Stern Köchen und Weinproduzenten, der ganz im Zeichen von "haute cuisine", Sport, Unterhaltung und Wohltätigkeit stand. Hugo Pizzinini heiratete im April Ursula Mahlknecht. Gemeinsam begannen sie, Sales & Marketing für Rosa Alpina zu lancieren, um das Hotel international zu vermarkten. Ein wichtiger Aspekt für die internationale Neuausrichtung des Betriebes wurde auch die Kommunikation, es begann die Zusammenarbeit mit PR Agenturen im Vereinigten Königreich, Italien, Deutschland und den USA, um Sichtbarkeit und Brand Awareness zu steigern.

2006: Im Januar wurde die zweite Auflage des Chef's Cup ausgetragen.

2007: das Restaurant St. Hubertus bekam den zweiten Michelin Stern.

2008: Die dritte Auflage des Chef’s Cup fand im Januar statt; im November wurden die nach den KlimaHaus Prinzipien inspirierten ‘Loft Suiten’ fertig gestellt. 

2009: Im März wurde das Rosa Alpina zu einem 5-Sterne Hotel. Im Herbst wurde Stefania Bellè ins Team aufgenommen. Mit ihrer Ernennung zum Hoteldirektor startete die Neugestaltung des Betriebes von einem Familienbetrieb in ein Unternehmen.

Das vergangene Jahrzehnt

2010: Im Februar wurde das Rosa Alpina Spa von Condé Nast Traveller UK mit deren ‘Readers’ Spa Award’ zum besten Spa Hotel in Europa, Kleinasien und in der Russischen Föderation ausgezeichnet. Im selben Jahr wurde das St. Hubertus bei der Restaurant Vereinigung ‘Le Soste’ aufgenommen. 

2012: In September gewinnt das Rosa Alpina den ‘Food & Travel Readers Award 2012’ als bestes internationales Hotel.

2013: Im Oktober wurde das Restaurant St. Hubertus Mitglied bei ‘Les Grandes Tables Du Monde’.

2014: Châlet Zeno wurde über dem Restaurant Wine Bar & Grill erbaut.

2015: Bau des neuen Wellnessbereiches nur für Erwachsene, des Leseraumes, des Billardraumes (mit der Original-Wandverkleidung der Zirbenholzstube von Jepele Frontull, Hugo Pizzininis Urgroßvater) und des Kinos für bis zu 12 Personen.

2018: St. Hubertus wurde mit dem dritten Michelin Stern ausgezeichnet.

2020: Rosa Alpina wird ein Aman Partner Hotel.

 

AMAN
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